„All-in-One-Kasse“ wird für zwei Dinge benutzt. Meist ist ein Gerät gemeint, in dem Bildschirm, Rechner und Bondrucker in einem Gehäuse stecken, oft auch Scanner und Kartenzahlung. Manchmal geht es um die Software, die Kasse, Warenwirtschaft, Kundenkartei, TSE und Kartenzahlung in einem System zusammenführt. Für einen reibungslosen Verkaufstag brauchen Sie beides. Hier erklären wir, was dahintersteckt, für wen sich ein All-in-One-Gerät lohnt und wo die Grenzen liegen.
Was steckt in einer All-in-One-Kasse?
Ein All-in-One-Kassenterminal bündelt die Teile, die sonst einzeln am Tresen stehen und verkabelt werden:
- Touchscreen und Rechner in einem Gerät, die Kassensoftware läuft direkt darauf.
- Integrierter Thermo-Bondrucker für Kassenbons.
- Scanner für Barcodes, je nach Modell eingebaut.
- Kartenzahlung über ein angebundenes EC-Terminal oder, bei manchen Geräten, über SoftPOS direkt im Gerät (was SoftPOS ist).
- auf Wunsch ein Kundendisplay, das den Endbetrag zeigt, und eine Kassenschublade.
Ein Beispiel ist die Android-Kasse von ETRON auf SUNMI-Hardware: Bondrucker, Scanner und SoftPOS sind direkt im Gerät, das spart Kabel und Platz am Tresen.
Android oder Windows: zwei Wege zur All-in-One-Kasse
| Android-Terminal | Windows-Touchkasse | |
|---|---|---|
| Typisch | kompaktes Gerät mit eingebautem Drucker, z. B. SUNMI | stationäre Touch-Kasse, z. B. HP Engage, mit separatem Drucker, Schublade und Scanner |
| Stärke | schnell aufgebaut, wenig Platz, wenig Kabel | viele Artikel mit Varianten, mehrere Kassenplätze, angebundene Warenwirtschaft |
| Passt zu | Café, Kiosk, Imbiss, Foodtruck, kleine Boutique | Einzelhandel mit Lager, Filialen, größere Gastronomie |
| Paket bei uns | Kasse Light, 19,80 € netto im Monat* | Kasse Pro 54 € bzw. Kasse & WaWi 109 € netto im Monat* |
* Software-Paket, netto zzgl. MwSt., bei jährlicher Vorauszahlung. Zzgl. Fiskalisierung, Einrichtung und Hardware (siehe Preise).
Was die Begriffe PC-Kasse, Computerkasse und Kassencomputer bedeuten, erklärt der Lexikoneintrag Computerkasse.
Vorteile einer All-in-One-Kasse
- Weniger Geräte, weniger Kabel: Drucker und oft auch Scanner sind eingebaut, der Tresen bleibt aufgeräumt.
- Schnell einsatzbereit: Wir richten das Gerät vorab ein, vor Ort wird es nur noch angeschlossen und getestet.
- Einfache Bedienung: Android kennen viele vom Smartphone, die Einarbeitung geht schnell.
- Mobil möglich: Für Markt, Foodtruck oder Außer-Haus-Verkauf gibt es schlanke Tablet-Lösungen mit Bondrucker und Kartenzahlung.
Grenzen, die Sie kennen sollten
- Ein Gerät, eine Fehlerquelle: Fällt das Terminal aus, stehen Kasse und Drucker zugleich still. Klären Sie vorher, wie schnell Ersatz da ist.
- Erweiterung hat Grenzen: Zweiter Drucker in der Küche, geeichte Waage oder Etikettendrucker gehen je nach Gerät nur eingeschränkt. In der Bäckerei mit Waage oder der Gastronomie mit Küchendrucker planen wir das gezielt mit.
- Große Sortimente: Bei vielen tausend Artikeln, Lagerhaltung und mehreren Filialen empfehlen wir eher eine Windows-Kasse mit Warenwirtschaft.
Rechtssicher ist nur die ganze Kette
Auch eine kompakte Kasse muss alle Pflichten erfüllen: zertifizierte TSE, Beleg für jede Zahlung (gedruckt, per E-Mail oder QR-Code), DSFinV-K-Export für die Prüfung und die Mitteilung an das Finanzamt über Mein ELSTER innerhalb eines Monats nach Anschaffung. Was die Finanzverwaltung darüber hinaus verlangt, steht im Ratgeber GoBD-konforme Kasse. Bei der Einrichtung erledigen wir die Meldung mit Ihnen gemeinsam.
Was kostet eine All-in-One-Kasse?
Die Kosten setzen sich aus drei Teilen zusammen: dem Software-Paket (bei uns ab 19,80 € netto im Monat bei jährlicher Vorauszahlung), der Hardware und der einmaligen Einrichtung mit Fiskalisierung. Feste Hardware-Preise nennen wir bewusst nicht pauschal, weil sie vom Gerät, vom Zubehör und davon abhängen, ob Sie kaufen oder mieten. Im kostenlosen Gespräch stellen wir Ihnen ein passendes Set mit transparentem Preis zusammen. Ob Mieten oder Kaufen für Sie günstiger ist, vergleicht unser Beitrag Kassensystem mieten oder kaufen.
Jetzt beraten lassen WhatsApp schreiben
Sagen Sie uns, was Sie verkaufen und wie viel am Tresen los ist. Wir empfehlen ehrlich, ob ein All-in-One-Gerät reicht oder ob eine stationäre Kasse besser passt.
Checkliste vor dem Kauf
- Wie viele Artikel führen Sie, brauchen Sie Varianten wie Größe oder Farbe?
- Wie viele Kassenplätze und Filialen gibt es, jetzt und in zwei Jahren?
- Brauchen Sie einen zweiten Drucker, eine Waage oder einen Etikettendrucker?
- Soll die Kartenzahlung über ein Terminal oder per SoftPOS laufen?
- Kassiert die Kasse weiter, wenn das Internet ausfällt? (Unsere Systeme haben einen Offline-Modus.)
- Wie kommen die Daten zum Steuerbüro, gibt es einen DATEV-Export?
- Wer richtet ein, meldet die Kasse beim Finanzamt an und hilft, wenn etwas klemmt?
Mehr Fragen für den Kassenkauf sammelt die Checkliste für Einsteiger. Einen Überblick über Software, Hardware und Module finden Sie unter Produkte.
Persönlich eingerichtet statt Karton zum Selbstaufbau
Wir liefern keine Schachtel zum Selbstaufbau. Wir richten das Gerät vorab ein, hinterlegen Artikel und Steuersätze, schließen vor Ort das Kartenterminal an und schulen Ihr Team, in Göttingen und der Region von Northeim bis Kassel. Danach erreichen Sie uns direkt per Telefon unter 0551 27 07 01 39 oder per WhatsApp.
Häufige Fragen zur All-in-One-Kasse
Was ist eine All-in-One-Kasse?
Ist eine All-in-One-Kasse TSE-konform?
Android oder Windows, was ist besser?
Kann ich mit einer All-in-One-Kasse auch Karten annehmen?
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Was kostet eine All-in-One-Kasse bei euch?
Bereit für Ihr neues Kassensystem?
Wir beraten Sie persönlich und finden die perfekte Lösung für Ihr Geschäft.


