
Kassensystem Hofladen in Göttingen & Umgebung – branchenspezifisch & TSE-konform
Der Hofladen ist Direktvermarktung im besten Sinne: eigene Eier, Gemüse aus dem Garten, Kartoffeln vom Feld, dazu zugekaufte Waren wie Käse, Wurst oder Honig vom Nachbarhof. Genau dieser Mix macht die Kasse anspruchsvoll: Gewichtsartikel von der Waage, lose Ware nach Stück, unterschiedliche Mehrwertsteuersätze und oft eine offene Hofatmosphäre mit Vertrauenskasse. Unser Kassensystem für Hofläden und Direktvermarkter bringt Waage, Warengruppen und TSE-konforme Buchführung zusammen — ohne die persönliche, ehrliche Art des Hofladens zu zerstören. Vom kleinen Selbstbedienungs-Regal bis zum betreuten Hofladen mit eigener Käserei.
Alles, was Sie im Alltag brauchen
- ✓ Waagen-Anbindung für Gewichtsartikel: Gemüse, Kartoffeln, Obst, Käse direkt per Gewicht kassieren
- ✓ Stückartikel und Gebinde: Eier nach Stück oder Karton, Honig im Glas, Saft in der Flasche
- ✓ Getrennte Steuersätze: Lebensmittel meist 7 %, bestimmte Waren 19 % — automatisch korrekt
- ✓ Warengruppen nach Herkunft: Eigenerzeugnis und Zukauf getrennt auswertbar
- ✓ Pfand-Verwaltung für Mehrweg-Gläser, -Flaschen und -Kisten
- ✓ Saison-Artikel schnell ein- und ausblenden — Erdbeeren im Juni, Kürbis im Oktober
- ✓ Wochenmarkt-/Mobil-Modus: dieselbe Kasse am Marktstand am Tablet nutzen
- ✓ Abgrenzung zur Vertrauenskasse: betreute Verkaufszeiten sauber TSE-erfasst, SB-Bereich separat
- ✓ Belegausgabe per Mini-Bon oder QR-Code, §146a-konform
- ✓ Kassenführung nach §146a AO mit Fiskaly-TSE, DSFinV-K-Export für die Prüfung
- ✓ DATEV-Export für die Buchhaltung, getrennte Steuersätze und Warengruppen
Probleme, die wir für Hofläden, Direktvermarkter und Erzeugermärkte lösen

- ✓ Gewichtsartikel von der Waage sauber und schnell kassieren — ohne Tippen von Grammzahlen
- ✓ Unterschiedliche Mehrwertsteuersätze automatisch richtig setzen
- ✓ Eigenerzeugnis und Zukauf für die Buchhaltung trennen
- ✓ Saison-Schwankungen abbilden, ohne ständig Artikel anzulegen und zu löschen
- ✓ Die offene Vertrauenskasse rechtlich sauber von der betreuten Kasse abgrenzen
- ✓ Am Wochenmarkt mobil mit derselben Kasse arbeiten
- ✓ Belegpflicht erfüllen, ohne den persönlichen Charakter des Hofladens zu verlieren
Für diese Hofladen-Betriebe geeignet
- Klassische Hofläden mit Eiern, Gemüse und Kartoffeln
- Direktvermarkter mit eigener Käserei oder Hofmetzgerei
- Obsthöfe mit Saisonverkauf und Selbstpflücke
- Gemüsegärtnereien mit angeschlossenem Verkauf
- Erzeuger mit zusätzlichem Wochenmarkt-Stand
- Hofläden mit Zukauf von Nachbarhöfen (Honig, Wurst, Käse)
Wir betreuen Hofladen-Betriebe in der gesamten Region
Anfahrt aus Göttingen – in der Regel innerhalb eines Werktags vor Ort.
Gewichtsartikel, Stückware, Gebinde — und alles soll schnell gehen
Der Hofladen hat eine Sortimentsstruktur, die kaum ein anderer Laden so kennt: Ein Teil der Ware wird gewogen — Kartoffeln, Gemüse, Käse, Obst —, ein anderer Teil geht nach Stück — Eier, Salatköpfe —, dazu kommen Gebinde wie Honiggläser, Saftflaschen und Marmeladen. Wer das alles von Hand eintippt, verliert Zeit und macht Fehler.
Mit einer angebundenen, geeichten Waage läuft das flüssig: Ware auflegen, Artikel wählen, Gewicht und Preis erscheinen automatisch. Für Stückware gibt es Schnellwahltasten — ein Tipp für „6er-Karton Eier", einer für „Salatkopf". Gebinde mit Pfand sind hinterlegt, sodass das Pfand für Mehrweg-Gläser und -Flaschen korrekt berechnet und beim Rückbringen wieder gutgeschrieben wird.
Das Ziel ist, dass die Kasse den Hofladen-Alltag nicht ausbremst. Gerade in der Saison, wenn samstags viele Kunden gleichzeitig kommen, entscheidet das Tempo an der Kasse darüber, ob eine Schlange entsteht. Schnellwahl, Waagen-Anbindung und ein aufgeräumtes Layout sorgen dafür, dass es zügig vorangeht — ohne die familiäre Atmosphäre zu verlieren.

Eigenerzeugnis und Zukauf: warum die Trennung sich lohnt

Viele Hofläden verkaufen zwei Arten von Ware: das, was vom eigenen Hof kommt — Eier, Gemüse, Kartoffeln, vielleicht Käse aus der eigenen Hofkäserei —, und Zukauf von Nachbarhöfen oder regionalen Erzeugern, etwa Honig, Wurst oder Marmelade. Für die Kasse sieht das gleich aus, betriebswirtschaftlich ist es etwas völlig anderes.
Deshalb richten wir Warengruppen so ein, dass Eigenerzeugnis und Zukauf getrennt auswertbar sind. Sie sehen am Monatsende, wie viel Umsatz aus eigener Produktion stammt und wie viel aus Handelsware — eine wichtige Zahl, wenn es um die Frage geht, wo sich die Arbeit lohnt und welcher Bereich wächst. Für die Buchhaltung und für eventuelle landwirtschaftliche Pauschalierung ist diese Trennung ohnehin hilfreich; die genaue steuerliche Behandlung stimmen Sie mit Ihrem Steuerberater ab.
Auch für die Sortimentsplanung ist das Gold wert: Wenn der zugekaufte Honig vom Nachbarhof reissende Abnahme findet, lohnt vielleicht ein größeres Regal. Wenn ein Eigenerzeugnis kaum läuft, kann die Anbaufläche besser genutzt werden. Ohne saubere Trennung in der Kasse bleibt all das Bauchgefühl.
Selbstbedienung, Vertrauenskasse, betreuter Verkauf — was die TSE-Pflicht auslöst
Die Vertrauenskasse ist das Herz vieler Hofläden: ein offenes Regal, ein Kasten für das Geld, das ehrliche Selbstbedienen rund um die Uhr. Diese Form ist ein Stück gelebte Direktvermarktung — und sie ist rechtlich anders zu betrachten als die betreute Kasse.
Vereinfacht gesagt: Wo niemand bedient und kein elektronisches Kassensystem zum Einsatz kommt, gibt es auch kein „elektronisches Aufzeichnungssystem" im Sinne des Gesetzes — die TSE-Pflicht greift dort nicht. Sobald Sie aber zu bestimmten Zeiten persönlich verkaufen und dabei eine elektronische Kasse nutzen, gilt für diese Vorgänge die Pflicht nach §146a AO: zertifizierte Sicherheitseinrichtung, Belegausgabe, ordnungsgemäße Aufzeichnung.
Wir richten Ihren Hofladen so ein, dass beide Welten sauber nebeneinander bestehen: Der SB-Bereich bleibt unbelästigt, der betreute Verkauf läuft TSE-erfasst und belegpflichtig über die Kasse. Diese Abgrenzung ist wichtig — die konkrete steuerliche Einordnung für Ihren Betrieb sollten Sie mit Ihrem Steuerberater festlegen. Wir betreuen Direktvermarkter in der Region vor Ort; mehr dazu auf unserer Stadtseite Göttingen und auf der Branchenübersicht.

Häufige Fragen zu Kassensystemen für Hofladen
Können wir Gewichtsartikel wie Gemüse und Käse über eine Waage kassieren?
Ja. Wir binden eine geeichte Waage an die Kasse an. Sie legen die Ware auf, wählen den Artikel — etwa Kartoffeln oder Käse — und das Gewicht wird automatisch übernommen und mit dem hinterlegten Kilopreis verrechnet. Kein Tippen von Grammzahlen, keine Rechenfehler. Lose Ware nach Stück, etwa Eier oder einzelne Salatköpfe, kassieren Sie weiterhin per Stückpreis. Welche Waage zu Ihrem Betrieb passt, klären wir im Vor-Ort-Termin.
Wie werden die verschiedenen Mehrwertsteuersätze gehandhabt?
Jeder Artikel hat seinen Steuersatz fest hinterlegt. Die meisten Lebensmittel im Hofladen — Eier, Gemüse, Kartoffeln, Milch — laufen mit 7 %, bestimmte andere Waren mit 19 %. An der Kasse müssen Sie sich darum nicht kümmern: Das System setzt automatisch den richtigen Satz und weist im DATEV-Export beides sauber getrennt aus. Ihr Steuerberater kann ohne Nacharbeit verbuchen.
Was ist mit der Vertrauenskasse — brauchen wir trotzdem eine TSE?
Hier muss man genau trennen. Ein reines Selbstbedienungs-Regal mit Vertrauenskasse, an dem niemand bedient und kein Kassiervorgang an einem Gerät stattfindet, ist kein elektronisches Aufzeichnungssystem und fällt nicht unter die TSE-Pflicht. Sobald Sie aber zu bestimmten Zeiten betreut verkaufen und dabei eine elektronische Kasse einsetzen, gilt für diese Vorgänge die TSE- und Belegpflicht nach §146a AO. Wir richten das so ein, dass der betreute Verkauf sauber TSE-erfasst läuft und der SB-Bereich klar abgegrenzt ist. Die genaue steuerliche Einordnung sollten Sie mit Ihrem Steuerberater abstimmen.
Können wir dieselbe Kasse auf dem Wochenmarkt nutzen?
Ja. Über den Mobil-Modus nutzen Sie die Kasse am Tablet direkt am Marktstand. Artikelstamm, Preise und Steuersätze sind dieselben wie im Hofladen, die Umsätze laufen in dieselbe Auswertung. So müssen Sie für den Wochenmarkt keine zweite Kasse pflegen, und Hofladen plus Marktstand ergeben am Ende ein gemeinsames, sauberes Bild.
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